Kommunikation von Frau zu Frau
oder: Die Geschichte vom Senden und Empfangen weiblicher Botschaften. Sicher sind Ihnen Gesprächssituationen vertraut , in denen Sie sich bei der Mitteilung Ihrer Gefühle und Gedanken von anderen Frauen gut verstanden fühlen und andere Gespräche, die von Missverständnissen geprägt sind. Für das Gelingen eines Gesprächs von Frau zu Frau ist es hilfreich, die Verantwortung beider Rollen in den Blick zu nehmen: die der Sprecherin (Senderin) und die der Zuhörerin (Empfängerin). Anhand unterschiedlicher Modelle und praxisnaher Übungen waren Frauen eingeladen ihr eigenes Kommunikationsverhalten zu reflektieren, Neues auszuprobieren und sich von Strategien zu verabschieden, die nicht zum gewünschten Ziel führen.
Selbstsicherheit- ich bin mir meiner selbst sicher
Sich selbst wahrnehmen, andere Frauen wahrnehmen, von anderen Frauen wahrgenommen werden. Mit der Sicherheit im Gepäck, die eigenen Fähigkeiten und die eigene Wirkung auf Frauen zu kennen, bewegen Sie sich leichter auf dem Parkett der Frauenarbeit. Sie können Ihre Bedürfnisse, Forderungen, Gedanken und Gefühle selbstbewusst äußern und ebenso einfühlsam und überzeugend auf unterschiedliche Gesprächssituationen reagieren.
Mehr Erfolg im Team
Energien freisetzen-leistungsfähiger werden
„Teamarbeit ist ein Arbeitsstil, mit dem Sie den Schatz
an gemeinsamen Fähigkeiten und Kräften, der in Ihrem kfd-Leitungsteam
schlummert, heben können.“ Bei diesen Bergungsversuchen tauchen
in der konkreten kfd-Leitungsteamarbeit oft so viele Widerstände auf,
dass der Schatz die Oberfläche nur bruchstückhaft erreicht. Um als
kfd-Team den wachsenden Ansprüchen gerecht zu werden, stellten sich die
Teams folgende Fragen: Arbeiten Sie in einem Klima wertschätzender Akzeptanz
und gegenseitiger Unterstützung?
Stehen Ihnen effektive Wege zur Verfügung, um Ihre Probleme gemeinsam
zu lösen?
Arbeiten Sie mit einem guten Informationsfluss (von Frau zu Frau)?
Hat jede Frau die Chance, Führungspositionen zu übernehmen, wenn
Ihre speziellen Kompetenzen gefragt sind?
Das waren nur einige Aspekte, die Frauen in einem erfolgreichen, leistungsfähigen
Team arbeiten lassen. Die teilnehmenden Teams haben sich ihre Teamentwicklung
gerne gegönnt.
Seminar für Einsteigerinnen
Sie sind neu im Leitungsteam oder interessieren sich für
die Ziele und Aufgaben der kfd-Verbandsarbeit?
Hier konnten Sie erfahren, dass Strukturen im Verband lebendig und hilfreich
sein können, wie verbandliche Arbeit unser Frausein unterstützt
und wo Sie konkrete Impulse und Anstöße für Ihre Arbeit vor
Ort bekommen.
Kein Laster mit dem Zaster
Zinsabschlagsteuer, Nichtveranlagungsbescheinigung, Kontoführung
und mehr...
Sie führen in Ihrem Team die Kasse und übernehmen die Geschäftsführung.
Hier wurden alle Fragen zum Thema“Verband und Geld“ geklärt.
Frauen zwischen Konkurrenz und Solidarität
In diesem Seminar ging es darum, wie Frauen in Arbeitsteams, Gruppen und Projekten ihre Zusammenarbeit gestalten. Frauenspezifische Schwierigkeiten im Umgang mit Konkurrenz, Rivalität und Anderssein wurden untersucht und problematisiert, ebenso die Frage unter welchen Bedingungen Frauen solidarisch zusammenarbeiten können und ihre kommunikativen Stärken im Prozess entfalten können.
Projektarbeit
planen-ausprobieren-reflektieren
Schon lange haben Sie eine Idee, die Sie in Ihrer kfd-Gruppe
oder im Vorstandsteam gerne mal ausprobieren wollen. Oft aber fehlt der Mut,
Neues vor Ort umzusetzen. Die Leitlinien 99 stellen an Sie als Multiplikatorein
in einer Leitungsfunktion immer wieder die Anforderung, kirchliche und gesellschaftliche
Entwicklungen in den Blick zu nehmen.
Dieses Seminar lud dazu ein, Projektarbeit auszuprobieren, eigene Ideen in
kleinen Schritten in die Tat umzusetzen und in der Reflexion die eigene Leitungsrolle
und neue Formen der Gruppenarbeit zu festigen.
Die Gruppe setzte sich das Ziel neue Verbandsmitglieder zu werben und erreichte
dies auch.
Frauen leben Vielfalt
Mit der Herausnahme der Forderung „ Frauen leben sind vielfältig“ aus den Leitlinien 99 hat sich die kfd verpflichtet, auf allen Ebenen des Verbandes einen Meinungsbildungsprozess zu führen. Der Multiplikatorinnentag am 17.04.2002 im Rahmen der Delegiertenversammlung hat Frauen die Möglichkeit gegeben, dieses Weiterbildungsprojekt in ihre Regionen zu geben. Mittlerweile liegt dazu eine ausführliche Dokumentation im Diözesanbüro vor.
Arm trotz Arbeit
Mit der Delegiertenversammlung am 28.11.2001 sind wir in die bistumsweite Armutskampagne „Arm trotz Arbeit“ eingestiegen. Nichtexistenzsichernde Berufe, Niedriglöhne, Wiedereinstiegsversuche von Frauen, Altersversorgung, Situationen, die Frauen trotz Arbeit arm werden lassen, begleiten seitdem unsere Arbeit. Die Dokumentation der Einführungsveranstaltung liegt im Diözesanbüro vor.










