
Wachsen am „Mehr“ einer anderen Frau
Referentin: Dr. Dorothe Markert
Durch die Frauenbewegung der 70er Jahre haben Frauen, in der bis dahin nur von großen Männern bevölkerten Geschichte, immer mehr große Frauen entdeckt und verschüttetes Wissen über sie ausgegraben. Wir können viel lernen aus den Erzählungen über diese Frauen oder aus ihren Texten, so wie wir auch aus der Lydia-Geschichte etwas lernen können. Doch sind es wirklich diese großen, fernen Frauen an denen wir wachsen? Was ist es, wodurch eine andere Frau für mich ein Mehr hat? Wie bekomme ich Zugang dazu? Wie kann ich mich selbst, orientiert an einem solchen „Mehr“, authentisch weiterentwickeln? Diese Fragen möchte ich in meinem Workshop mit Ihnen zusammen untersuchen. Dabei werde ich auch das einbringen, was ich von italienischen Philosophinnen über „Begehren“, „affidamento“ und „weibliche Autorität“ gelernt habe.
Dr. Dorothe Markert: geb. 1950, von 1972 an in der Frauenbewegung aktiv. Seit 1988 Vorträge und Veröffentlichungen zum Denken und zur Politik der italienischen Philosophinnen. Bis 1997 Lehrerin, zuletzt Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule. Heute ist sie selbständige Publizistin, Übersetzerin und Referentin.
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Weibliche Autorität und Macht
Referentin: Barbara Baumann
Autorität und Macht - für uns Frauen eher ambivalent besetzte Begriffe - oder doch nicht mehr?! Frauen haben sich in den letzten Jahren auf den Weg gemacht, um ihr eigenes Macht- und Autoritätsverständnis zu entwickeln und zu beschreiben. Sich autorisieren, eine andere autorisieren, ermächtigen, empowerment... um nur einige neue Stichworte zu nennen. Die hinter diesen Begriffen stehenden Gedanken wollen wir uns im Workshop aneignen und sie auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen gegenlesen und weiterdenken.
Barbara Baumann:
kath.Theologin und Biologin, Referentin Bischöfliches Generalvikariat, Fachbereich
Freizeitpastoral, Supervisorin (DGSv), 9 Jahre Referentin für Frauen und
stellv. Leiterin an der KHG Aachen, Lehrbeauftragte an der KFH Aachen (fem.
Theologie, Supervision), Mitautorin "Frauenliturgie" Kösel 1998
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Gott - eine Frau? Wer ist Gott für mich?
"Um groß zu werden - in jeglichem Sinne - braucht eine Frau eine andere Frau, die größer ist als sie."
Referentin: Silvia Retta-Juchem
Durch die Frauenbewegung der 70er Jahre haben Frauen, in der bis dahin nur von großen Männern bevölkerten Geschichte, immer mehr große Frauen entdeckt und verschüttetes Wissen über sie ausgegraben. Wir können viel lernen aus den Erzählungen über diese Frauen oder aus ihren Texten, so wie wir auch aus der Lydia-Geschichte etwas lernen können. Doch sind es wirklich diese großen, fernen Frauen an denen wir wachsen? Was ist es, wodurch eine andere Frau für mich ein Mehr hat? Wie bekomme ich Zugang dazu? Wie kann ich mich selbst, orientiert an einem solchen „Mehr“, authentisch weiterentwickeln? Diese Fragen möchte ich in meinem Workshop mit Ihnen zusammen untersuchen. Dabei werde ich auch das einbringen, was ich von italienischen Philosophinnen über „Begehren“, „affidamento“ und „weibliche Autorität“ gelernt habe.
Silvia Retta-Juchem:
40 Jahre, verheiratet, 4 Kinder, katholische Theologin und Sozialarbeiterin.
Silvia Retta-Juchem arbeitet als Geburtsvorbereiterin und Referentin für
religiöse und pädagogische Themen in unterschiedlichen Einrichtungen
der Stadt Aachen.
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

FrauenZimmer
oder: Wie ich mich im Leben einrichte
Referentin: Luitgard Gasser
Die Raumsituation im Seminar, die wir vor Ort vorfinden
und die Weise,
wie wir uns darin für 2,5 Stunden einrichten, wird das Medium sein,
um miteinander über die Gestaltung der eigenen LebensRäume ins
Gespräch zu kommen. Was brauchen Sie unbedingt? Worauf können
Sie sich (zeitweise) einlassen? Was muß sofort geändert werden
und was bewirkt die Veränderung?
Der so entstehende Prozeß wird durch kleine Übungseinheiten ergänzt
und in Verbindung ge-setzt mit Ihrer ganz eigenen Gestaltungsweise im privaten
wie beruflichen Alltag.
Luitgard Gasser: Dipl.-Ing., Jg. ´58, ursprünglich Innenarchitektin, seit ´93 Gestaltkunst- und Gestaltkörpertherapeutin in Freier Praxis für Einzelne, Paare, Kinder. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind u.a. der konstruktive Umgang mit aggressiven/depressiven Lebensweisen und die Gestaltung weiblicher LebensRäume im weitesten Sinn.
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

"Sie liebt sie."
Referentinnen: Daniela Berding und Annette Müller
"Meine Aufgabe ist es nicht, andern das objektiv Beste zu
geben, sondern das meine, so rein und aufrichtig wie möglich." (Hermann
Hesse)
Lesbischsein ist Lebensrealität vieler Mädchen und Frauen, aus Angst vor
Sanktionen nicht selten versteckt. Lesben sind überall - in Politik, in
Verwaltung, auf der Straße, im Kiosk um die Ecke und auch in der Kirche!
In diesem Workshop geht es um reine Aufrichtigkeit: Lesbischsein als Potenzial,
als Lebensform, die Vielen entspricht. Wir wollen an eigenen Erfahrungen
ansetzen, uns austauschen und ermutigen, Wege reiner Aufrichtigkeit und
Toleranz zu entwickeln. Auf Wunsch wird die Teilnahme vertraulich behandelt.
Daniela Berding und Annette Müller: ehrenamtliche Mitarbeiterinnen der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) im Diözesanverband Köln
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Alles für chic - oder was?
Näherinnen in Weltmarktfabriken und Konsumentinnen in Kaufhäusern
Referentin: Julia Wältring
Junge Frauen sind es überwiegend, die in den Weltmarktfabriken
für Bekleidung in Mexiko, Argentinien oder Indonesien unter menschenunwürdigen
Bedingungen arbeiten. Junge Frauen aber sind es auch, die sich zusammenschließen,
Fabriken besetzen und gemeinsam für ihre Rechte als Arbeiterinnen und
für ihre Selbständigkeit als Frauen kämpfen.
Im Mittelpunkt stehen die Zusammenhänge zwischen den Arbeitssituationen
dieser Frauen und den Einflussmöglichkeiten von uns als Konsumentinnen.
Die Kampagne für Saubere Kleidung z.B. fordert von den Modemultis bei
der Produktion die Einhaltung sozialer Mindeststandards, kratzt durch öffentlich
wirksame Aktionen an ihrem Image und erzeugt so Handlungsdruck. Je nach
Interesse ist eine öffentliche Aktion Teil des Workshops.
Julia Wältring:
Referentin für Internationale Solidaritätsarbeit beim BDKJ-Diözesanverband
Aachen
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Leben und arbeiten in der Tätigkeitsgesellschaft
Arbeit - Leben - Zeit in eine neue Balance bringen
Referentin: Lucia Schneiders-Adams
Arbeit ist mehr als Erwerbsarbeit. Wirtschaft und Politik
konzentrieren sich jedoch weiterhin auf nur eine Form der Arbeit, die bezahlte
Erwerbsarbeit. Andere Formen von Arbeit, die vor allem von Frauen geleistet
wird und gesellschaftlich unverzichtbar ist, z.B. Familienarbeit, gemeinwesenbezogene
Arbeit, wird ausgeblendet und als nachrangig betrachtet.
In diesem Forum geht es darum, wie Frauen leben und arbeiten wollen. Es
geht um ihre Erfahrungen, Wünsche und Zukunftsvorstellungen. Vorgestellt
und diskutiert wird der Entwurf einer Tätigkeitsgesellschaft. Darin
stehen alle Formen von Arbeit in einem neuen Verhältnis zueinander
und sind in einer kooperativen Vielfalt gleichwertig miteinander verbunden.
Dieser Zukunftsentwurf bietet die
Chance, Arbeit – Leben – Zeit in eine neue Balance zu bringen
und sich mit neuen Ideen - die Mut machen - in die politische Debatte einzumischen.
Lucia Schneiders-Adams:
Diplompädagogin Bildungsreferentin in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung
KAB in Köln mit den Arbeitsschwerpunkten Konzeption und Begleitung
der verbandlichen Frauenarbeit sowie Zukunft der sozialen Sicherung
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Nachhaltige Entwicklung: Global denken – lokal handeln
Frauen entdecken ihre Stärke am konkreten Projekt
Referentin: Gertrud Grotthaus
Eine lebenswerte Zukunft für alle - hier und weltweit.
Dieses Ziel hat die KAB-Frauen in Birgden motiviert, praktische Ansätze
zu finden für eine nachhaltige Entwicklung. Sie gründeten vor
5 Jahren den TREFFPUNKT - eine Begegnungsstätte für Bildung und
Kommunikation sowie sozialer Kontaktraum. Die AGENDA 21 konkret im Alltag
zu leben, dazu will der TREFFPUNKT beitragen. Im Angebot sind: ökologische
Waschmittel, Verkauf von „Eine-Welt-Produkten“, Kinderkleidertauschbörse,
und vieles mehr.
Das Projekt wird vorgestellt und eine Verbindung geknüpft vom Erdgipfel
1992 in Rio de Janeiro bis Johannesburg 2002. Das Projekt in Birgden und
das Frauenprojekt in Nicaragua – zwei Seiten der Nachhaltigkeitsmedaille.
Gertrud Grotthaus:
Verantwortliche in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, Birgden und Mitinitiatorin
des „TREFFPUNKT“
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Frauen erheben ihre Stimme
Musik-Workshop
Referentin: Bea Nyga
Die biblische Figur der Lydia war der
Aufhänger, sich auf die Suche nach Liedern über biblische Frauen
überhaupt zu machen.
Und siehe da – die Suche war erfolgreich.
Bea Nyga eröffnet den Reigen bunter Lieder über Mirjam, Maria,
dich und mich...
Hören Sie zu und singen Sie mit – mehrstimmig, einstimmig, rhythmisch
und klangvoll.
Bea Nyga:
42 Jahre, 1,69 m, barock,
Lippenstift gern orange,
seit 1965 Hypochonderin, Musikerin, Erwachsenenbildnerin, Entertainerin,
Eventberaterin, gutes Essen und guter Wein...
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Die Farbe PURPUR
Kreatives Nachdenken mit Farbe
Referentin: Uta Göbel-Groß
Purpur – die königliche, die göttliche,
die weib-liche Farbe, changierend zwischen Rottönen und einem Hauch
von Blau, intensiv, satt, expressiv. Wir wollen mit Pinsel und Farbe und
Kreiden UNSEREM Purpur nachspüren, es zu Papier bringen, es entstehen
lassen, es wirken lassen und der Geschichte zuhören die es uns erzählt.
So wird jede Teilnehmerin IHR Kraftbild zum Thema Purpur zum Ausdruck bringen.
Vorkenntnisse sind nicht nötig, bitte einen Malkittel mitbringen.
(Materialanteil: 4,-- €)
Uta Göbel-Groß:
Malerin, Zeichnerin, Archäologin zwischen den Kulturen; sie arbeitet
mit Stift und Pinsel, mit Erden und Pigmenten und spürt den vielschichtigen
Ebenen menschlichen Da-Seins nach.
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Trommelbau für Mädchen
Referentin: Esther Kaschel
Die Geschichte der Trommel ist auch die
Geschichte der Menschen.
Es gibt kaum eine Kultur, die nicht irgend eine Form von Trommeln kennt.
Wir bauen uns aus Lederresten etc. unsere eigene Trommel.
Silvia Esther Kaschel:
Bildungsreferentin der KJG
Daniela Lentzen, Mitglied der KJG, Mitglied der Frauen - AG
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Mit allen Sinnen begreifen – FILZ
Frauen – filzen – Seile –
Seilschaften – ein Netzwerk entsteht – zusammenwachsen.
Referentin: Ursel Graff-Meisenberg
Unter unseren Händen entsteht aus vielen einzelnen,
empfindlichen Fasern ein großes stabiles Ganzes – FILZ. Wir
werden gemeinsam Seile filzen.
Die Farbe ist Purpur in all ihren Nuancen. Jede nimmt die Endfarbe der Vorgängerin
auf und filzt in ihrer eigenen Farbharmonie weiter. Zusammengenommen, durch
jede verbunden ein starkes Netzwerk. Einzeln, leicht, der Schmuck, die Kette,
der Schal, der Gürtel FILZ.
Jede Teilnehmerin erhält 150 g Australmerino. Der Kostenbeitrag ist
5,-- € pro Person.
Bitte mitbringen: 1 Topf (2 l), 2 Handtücher, 1 Schraubdeckelglas.
Ursel Graff-Meisenberg: geb. 1952 in Aachen Ausbildung zur Chemielaborantin. Seit 1998 selbstständige Künstlerin mit Atelier in Vaals (NL); Schwerpunkt: Textile Kunst und Arbeit mit lernbehinderten Jugendlichen; Seit 1992 Ausstellungen im In- und Ausland.
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

WENDO
Selbstverteidigung und Selbstbehauptung für Frauen
Referentin: Christel Schäfer
Übergriffe gegen die sexuelle Selbstbestimmung der
Frau gab es schon immer. Auf der Seite der Frau hat sich aus den sehr alten
Erfahrungen die Haltung von Hilflosigkeit und Ohnmacht entwickelt, auf der
Seite der Männer (Täter) die Haltung von Macht.
WENDO ist eine junge Form (aus den 70ern), Frauen zu lehren, sich zu wehren,
zu verteidigen bzw. eine solche innere Haltung zu entwickeln, dass sie überhaupt
nicht mehr in eine Situation eines sexuellen Übergriffes geraten.
WENDO arbeitet mit sehr viel Bewußtseinsbildung zur Einübung
von Selbststärkung und mit Techniken zum Lernen von konkreter Verteidigung.
Es setzt bei der individuellen Situation der einzelnen Teilnehmerin an und
ist als Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen.
Denken Sie bitte an bequeme Kleidung!
Christel Schäfer:
1966 geboren in Unterfranken, Erzieherin, 6 Jahre Tätigkeit in der
verbandlichen Jugendarbeit, seit 1994 Leiterin eines Kinder- und Jugendzentrums
in Aachen, zurzeit in Elternzeit, seit 1994 Wendo-Trainerin und nebenberuflich
Kurse für Mädchen und Frauen verschiedener Altersgruppen und Herkunft;
seit 2000 Supervisorin
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Mit mir nicht!
Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Mädchen
Referentin: Kerstin Schneemann
Immer mal wieder gibt es Ärger oder nervige Zusammenstöße.
Leider fallen Dir oft erst hinterher die passenden Antworten ein.
In diesem Workshop kannst Du mit anderen Mädchen neue Möglichkeiten
Dich zu verhalten erproben.
Vielleicht beschäftigt Dich manchmal der Gedanke was Du tun könntest
wenn Du angegriffen wirst.
Im Workshop wird jede einfache Tricks zur Selbstverteidigung lernen und
Ihre Stärke kennen lernen. Was Du hier lernst, kannst Du für die
Rangelei auf dem Schulhof verwenden, aber auch für wirklich bedrohliche
Situationen.
Du bekommst einen Einblick in das Wen Do- Konzept zur Selbstbehauptung und
Selbstverteidigung für Mädchen und Frauen. Dafür musst Du
weder besonders fit oder
sportlich sein. Jedes Mädchen kann sich wehren.
Kerstin Schneemann:
Jahrgang ´63, Architektin, Kunsttherapeutin, Mutter einer
20-jährigen Tochter...und seit 12 Jahren Leiterin von Wen Do -Kursen
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

…den roten Faden finden
In Gebärden, im Tanz und Spiel: dem eigenen und dem Leben Lydias nachspüren.
Referentin: Agi Beck
Mit dem Leib - durch Tänze, Gebärden und im bibliodramatischen
Spiel – werden wir Lydias Lebensspur entdecken und nach empfinden.
Gemeinsam und jede für sich werden wir den roten Faden suchen und spinnen,
der unser eigenes Leben durchzieht.
Für die Teilnahme an diesem Workshop sind außer Neugierde und
der Freude an Bewegung mit Musik und Text keinerlei Vorkenntnisse erforderlich.
Agi Beck:
Frauenreferentin der Region Eifel.
Religionspädagogin, Anleiterin für Sakralen und Meditativen Tanz
und Leiterin von Bibliodramen.
Wo: Pfarrheim St. Foillan,
Hof
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Meditatives Tanzen
Referentin: Ingeborg Bechold
Den Spuren Lydia’s folgend wollen wir tanzend andere
Länder bereisen, ihren Kulturen und Religionen begegnen.
Über Schwellen gehen, eigene Grenzen überschreiten, Neuland betreten.
In der Begegnung mit sich, mit den Mittanzenden, mit einer alten neuen Möglichkeit,
im meditativen und sakralen Tanzen mit dem Göttlichen in Verbindung
zu kommen - dazu lade ich herzlich ein.
Wir tanzen überwiegend einfache Kreistänze. Vorkenntnisse sind
nicht erforderlich. Bringen Sie bitte bequeme Kleidung und Schuhe mit.
Gertrud Grotthaus:
Verantwortliche in der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung, Birgden und Mitinitiatorin
des „TREFFPUNKT“
Wo: Kirche St. Nikolaus,
Großkölnstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Mosaiksteine des Lebens ent-decken
Bibliodrama zum Lebens-konText der Lydia
Referentin: Monika Jöris
Die Lydia-Geschichte in der Bibel ist voll innerer und äußerer
Bewegung:
„Laufen, fahren, hinausziehen ...“ – Leben und Glauben
der Lydia findet nicht nur am Fluss einen Ort, sondern ist selbst im Fluss,
bereit für verändernde Neuanfänge.
„Niedersetzen, öffnen, hineinkommen“ – und doch hat
sie in aller Bewegung auch Orte zum Bleiben, findet und gestaltet „Zuhause“.
Mit unterschiedlichen kreativen Möglichkeiten werden wir an diesem
Nachmittag einzelnen Text-Worten und -Bildern nachgehen und können
so Mosaiksteine des Lebens und Glaubens von Lydia und uns selbst entdecken
Monika Jöris:
Ich bin Referentin für die regionale Frauenarbeit in Kempen-Viersen
(u.a. mit Ausbildung in Bibliodrama)
Bibliodrama bedeutet für mich: Biblische Texte, Menschen und
Erfahrungen „mit Leib und Seele“ zu erleben und erlebbar zu
machen.
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Lydia und die Frauen in Phillippi
Bibliodrama
Referentin: Christa Baggen
Lydia, eine Frau der Urkirche, eine Frau, die Verantwortung
übernimmt, die viele begeistert. Einladen möchte ich, dass wir
uns in einer sehr lebendigen Form mit dem Text aus der Apostelgeschichte
auseinandersetzen.
Sehr oft sind mit dieser Form der Bibelarbeit, die man Bibliodrama nennt,
ganz neue und überraschende Erfahrungen möglich.
Vielleicht wird es für Sie zum "Aha-Erlebnis", wenn Sie erfahren,
was Sie aus den alten Texten der Heiligen Schrift für ihr Leben herausholen
können.
Christa Baggen:
Gemeindereferentin, Aachen
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Frauenseilschaften
Ein Leben in der Gemeinschaft der Schwestern Unserer Lieben Frau
Referentinnen:
Sr. Lucia Maria Bergrath und Sr. Marie-Theres Hasenbeck
Wer selber leben will, muss sich entscheiden.
Dazu braucht es Orientierungen, Lebensentwürfe, Sehnsüchte, Träume,
Visionen und andere,die mitgehen.
Lydia hat sich zu einem Leben aus dem Glauben und seiner Lebenskraft entschieden.
Wir als Schwestern Unserer Lieben Frau haben uns entschieden, mitzubauen
an einer lebendigen Kirche wie Jesus sie gemeint hat.
Wir wollen Glauben mit allen Sinnen und die Menschen, denen wir begegnen,
einladen die
Wirkmacht des sinnlichen Glaubens zu erfahren.
Sr. Lucia Maria Bergrath, Mülhausen
und Sr. Marie-Theres Hasenbeck:
Schwestern Unserer Lieben Frau
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Frauenleben als Arbeiterinnen
Referentin: Roswitha Kallies
Frauen treffen sich und bilden weibliche Seilschaften.
Lydias Idee aufgreifend, lernen Sie hier ein Modell kennen, bei dem Frauen
durch Frauen in der Gestaltung ihres Arbeitsprozesses unterstützt werden.
Durch Informationstafeln wird das Tätigkeitsfeld und der Tagesablauf
einer Mitarbeiterin beschrieben. Anwesende Frauen berichten von ihrer Arbeit
und die dadurch entstandene Möglichkeit der Weiterbildung.
Roswitha Kallies: Leitung der Mobilen Sozialen Dienste.
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Lydia und ihre Schwestern leben ihre Charismen
Gemeindeleitung von Frauen damals und heute
Referentin: Angelika Fromm
Wir betrachten, in welchen verschiedenen Funktionen Frauen
in der Alten Kirche pastoral und missionarisch tätig waren, setzen
das in Beziehung zur gegenwärtigen Situation und lassen Visionen für
ein gendergerechtes Amt in einer erneuerten Kirche entstehen.
Im Rahmen einer Zukunftswerkstatt versuchen wir dabei gemeinsam das Profil
einer Gemeindeleiterin zu entwickeln, und überlegen ermutigende Wege
zur Verwirklichung unserer Ideen und Einsichten...
Angelika Fromm:
52 Jahre alt. Ich war 25 Jahre Lehrerin, habe 3 Kinder, bin seit über
30 Jahren im kirchlichen Ehrenamt tätig. Absolventin der 3-jährigen
Ausbildung im „1.Diakonatskreis für Frauen“
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Frauen autorisieren sich
Referentin: Burga Gripekoven
Mein Weg in und mit der Gemeinde kann
Mut machen, da er deutlich zeigt, was alles schon von Frauen und Laien in
der Katechese und Liturgie übernommen werden kann und was die Gemeinde
mitträgt und mitfeiert.
Von diesem Weg und diesem Tun möchte ich erzählen und darüber
mit Ihnen ins Gespräch kommen.
Burga Gripekoven:
58 Jahre, seit 20 Jahren aktiv ehrenamtlich in verschiedenen Bereichen der
Katechese und
Liturgie: PGR-Vorstand, Katechese, Predigtdienst, Wortgottesfeierleitung,
Beerdigungsdienst, Sterbebegleitung
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr

Lydias Weggefährtinnen
Frauen bauen die Kirche im 1. Jahrhundert auf
Referentin: Dr. Helen Schüngel-Straumann
MReferentin: Dr. Helen Schüngel-Straumann
Die verbreitete Meinung, Paulus habe auch "Mitarbeiterinnen" gehabt,
läßt sich so nicht halten. In der Realität der frühen
Kirche war Paulus einer unter vielen, manche Frauen waren schon vor ihm
Christinnen und hatten mit ihren Hausgemeinden einen maßgebenden Anteil
am Aufbau und der Weiterentwicklung der frühen christlichen Bewegung.
Sie übten leitende Funktionen aus, waren Prophetinnen, Verkünderinnen
und Apostolinnen
(so Maria von Magdala, Junia u.a.).
Im Workshop sollen exemplarisch einige dieser Fauen und ihre Hauskirchen,
ohne die die Arbeit der männlichen Prediger schnell wieder verpufft
wäre, näher beleuchtet werden.
Dr. Helen Schüngel-Straumann:
Schweizerin, geb. 1940 in St. Gallen, Professorin für Biblische Theologie
(AT) bis 2000, Universität Kassel, Verf. exegetischer und feministischer
Bücher u. Aufsätze, Mithrsg. am Wörterbuch für Feministische
Theologie, Gründerin der Helen-Straumann-Stiftung für Feministische
Theologie, www.feministische-theologie.de
Wo: Domsingschule, Ecke
Katschhof oder Anna Schule, Jesuitenstraße
Wann: 13.30 Uhr bis 16.15 Uhr










