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Besuch Generalvikars Dr. Andreas Frick

dr andreas frickMit Freude und großem Interesse begrüßten wir den neuen Generalvikar Herrn Dr. Frick bei der Zusammenkunft am 08.07. des DLT. Zu Beginn erzählte jedes DLT-Mitglied von seiner pfarrlichen Herkunft und seine Motivation sich im kfd-Verband zu engagieren. Dabei stellte sich noch einmal heraus, dass die kfd vielen Frauen noch einen Ort in der Kirche bietet. Das erste wichtige Thema war das Wegbrechen von Kurberatungsstellen für Mütter.

Ausführlich schilderten wir die Bemühungen unsererseits und berichteten über die teils schwierige Zusammenarbeit mit den regionalen Caritasverbänden . Auch der Generalvikar bedauerte, dass die Kurberatungsstellen abgebaut werden und war mit uns einer Meinung, dass es für Mütter in schwierigen Situationen dringend notwendig ist, Abhilfe zu schaffen, um auch so Familien zu fördern. Wir waren uns einig, dass Kurberatungsstellen zwingend notwendig sind. Der Generalvikar versprach dieses Thema im Diözesanencaritasrat zu verfolgen und sich da, wo er kann, für den Erhalt einzusetzen.

Ein weiteres wichtiges Thema war die Zukunft unserer Kirche. Ist sie ohne Gleichberechtigung von Frauen und Männern möglich? Was braucht es um mehr Frauen in Leitungspositionen zu bringen? Der Generalvikar versicherte, dass man sich bemühe Leitungspositionen mit Frauen zu besetzen. Er erinnerte an die Selbstverpflichtung der Bischöfe die im Dialogprozess festgelegt wurde. Eine Gleichstellungsbeauftragte war für ihn aber nicht die Lösung. Er räumte aber ein, dass es schwierig ist, Frauen für Leitungspositionen zu gewinnen. Ein Grund mag sein, dass die Struktur in kirchlichen Arbeitsbereichen eben doch noch nicht gleichberechtigt ausgelegt ist. Er forderte uns auf, mit der zuständigen Personalabteilung im Gespräch zu bleiben. Auch er war aber der Meinung, dass sich für die Kirche, um zukunftsfähig zu bleiben, dringend jetzt etwas ändern muss.

Der letzte Punkt unseres gemeinsamen Gesprächs betraf den Umgang zwischen Ehrenamt und Hauptamt vor Ort. Das DLT mahnte mehr Geschwisterlichkeit und Achtsamkeit im Umgang zwischen Haupt- und Ehrenamt an. Konkrete Fälle die uns bekannt waren wurden dabei angesprochen und diskutiert. Er räumte ein, dass strukturelle Veränderungen wünschenswert wären.

Zum Abschluss haben wir ihm eine Maja-Karte überreicht, mit der wie bei einer Paybackkarte Punkte erworben werden allerdings werden diese Punkte aber dann als Spendengelder zur Finanzierung der Kurberatungsstelle in Krefeld verwendet.Das Gespräch wurde in großer Offenheit und Wertschätzung geführt. Wir danken dem Generalvikar für sein Interesse und den guten Austausch im Miteinander

 

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