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kfd bietet Ausbildung in Teilzeit

Bild Auszubildende Sara Antunez mit Ausbilderin Nina RauFrauen in besonderen Lebenssituationen eine Zukunftsperspektive bieten

oder

„Wir stärken Frauen in ihrer Einzigartigkeit und ihren jeweiligen Lebenssituationen“ – aus dem Leitbild der kfd

Seit dem laufenden Schuljahr beschäftigt die kfd Aachen in ihrer Diözesangeschäftsstelle eine Auszubildende zur Kauffrau für Büromanagement. Dies ist gleich aus zweifacher Sicht etwas besonderes: Nicht nur, weil es das erste Mal ist, dass die kfd Aachen zum Ausbildungsbetrieb wird, sondern auch, weil Sara Antunez die Ausbildung in Teilzeit ableistet.

Dieses noch recht wenig verbreitete Modell bietet insbesondere Frauen eine besondere Chance, denn es ist ein Angebot für Menschen mit kleinen Kindern oder zu pflegenden Angehörigen.
„Wenn nicht wir jungen Frauen diese Chance anbieten – wer dann?!“ sagte Nina Rau, Geschäftsführerin der kfd, als sie ihre Idee in der Mitgliederversammlung vorstellte. Dem folgten die Delegierten einstimmig und beauftragten die Geschäftsstelle mit der Einrichtung eines Ausbildungsplatzes in Teilzeit.

Bei den Vorbereitungen erwies sich die IHK als besonders hilfsbereit und stellte gleich den Kontakt zum Sozialwerk Aachener Christen her. Hier werden im sogenannten TEP-Projekt im Auftrag des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW Erwachsene auf dem Weg in ein Ausbildungsverhältnis betreut. Sie besuchen dann im gleichen Umfang die Berufsschule wie alle anderen Auszubildenden, ihre wöchentliche Arbeitszeit liegt allerdings nur zwischen 20 und 30 Stunden. Dadurch müssen sie – und auch der Ausbildungsbetrieb – den gleichen Stoff in weniger Zeit lernen bzw. lehren. Doch was Auszubildende in Teilzeit auszeichnet, ist Lebenserfahrung, ein hervorragendes Zeitmanagement, und ein oft hohes Maß an Motivation und Lernbereitschaft, da sie nicht zuletzt auch für ihre Familien lernen.

So ist es auch für die neue Kollegin in der Geschäftsstelle Frau Sara Antunez: Sie ist 32 Jahre alt, stammt aus Peru und lebt seit sieben Jahren in Deutschland. Sie hat zwei Töchter im Alter von vier und sechs Jahren. Nach einem kurzen Kennenlern-Praktikum hat sie hoch motiviert ihre Ausbildung begonnen. „Nicht nur ich habe meiner Tochter eine Schultüte zur Einschulung gebastelt, sondern auch sie mir!“ erzählte Antunez begeistert in der Woche, in der sowohl für Mutter als auch für Tochter ein neuer Lebensabschnitt in der Schule begonnen hatte.

Die kfd Aachen übernimmt so nicht nur soziale Verantwortung als Ausbildungsbetrieb, sondern sichert auch den zukünftigen Fachkräftebedarf. „Frau Antunez passt sehr gut in unser Team. Ich kann mir jetzt schon vorstellen, dass unsere gemeinsame Zeit nach den drei Jahren Ausbildung nicht zu Ende ist“, so Rau, die schon jetzt an die Zeit denken muss, in der die ersten Kolleginnen in den Ruhestand gehen.

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