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Neues Schwerpunktthema

emma simpson 153970 unsplash kleinAm 10. November 2018 wurde im Rahmen der Diözesan-versammlung das Thema „Frauengesundheit“ als neues Schwerpunktthema der kfd Aachen verabschiedet. Es wird von 2019 bis 2021 im Mittelpunkt der diözesanen Arbeit stehen. Das Projekt startet mit einem offiziellen Auftakt im Frühjahr 2019 im Rahmen der Diözesanversammlung und endet mit einer Abschlussveranstaltung im Herbst 2020. Eine Abschlussdokumentation ist für Frühjahr 2021 geplant.

Gesundheit ist ein wichtiger persönlicher und gesellschaftlicher Wert und eng mit unserem Alltag verwoben – fast jede Handlung ist eine Gesundheitsentscheidung: ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und Schlaf oder ein reges soziales Leben. Doch was ist Gesundheit? Und was hält Frauen gesund?

Definition Gesundheit: Was ist Gesundheit eigentlich?

Der Begriff ist sehr vielschichtig und es gibt eine ganze Reihe von Gesundheitsdefinitionen. Je nach wissenschaftlicher Disziplin wird der Begriff sehr unterschiedlich verstanden, und auch das persönliche Gesundheitsverständnis jedes Einzelnen variiert und ist abhängig von Alter, Bildung oder Geschlecht. Die wohl bekannteste Definition ist die der Weltgesundheitsorganisation (WHO): "Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen." (World Health Organization, 1946)

Für die kfd ist Frauengesundheit ein wichtiges Anliegen. So setzt sich die kfd für einen ganzheitlichen Gesundheitsbegriff ein und arbeitet bereits zu verschiedenen Schwerpunkten:

Gesundheit: Eine Frage des Geschlechts

Bei der Betrachtung von Gesundheit und Krankheit gibt es Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Frauen und Männer definieren Gesundheit ganz unterschiedlich. Frauen verbinden Gesundheit eher mit Wohlbefinden und Körpererleben und haben ein stärkeres Vorsorgedenken. Oftmals sind sie heute Gesundheitsmanagerin für sich, Partner, Familie und Freunde. Männer dagegen verbinden mit Gesundheit die Abwesenheit von Krankheit und Leistungsfähigkeit.

Aber es gibt noch andere Unterschiede:

  • Die verschiedenen Lebensstile, Gesundheitsrisiken und Arbeitsbedingungen von Frauen und Männern bestimmen Gesundheit.
  • Die gleiche Krankheit hat bei Frauen und Männern vielfach verschiedene Ursachen, zeigt sich in anderen Symptomen und wird auch von Ärztinnen und Ärzten anders behandelt.
  • Arzneimittel, die bisher überwiegend an Männern klinisch getestet werden, wirken bei Frauen und Männern unterschiedlich.
  • Männer und Frauen unterscheiden sich natürlich auch hinsichtlich ihrer körperlich-biologischen Bedingungen, die die Gesundheit beeinflussen: bei Frauen z.B, Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahre.

Frauen leben länger – doch die Zahl der Lebensjahre, die sie bei guter Gesundheit verbringen, ist nicht höher als bei Männern.

 

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